Geburtstag: 03.12.1977
Geburtsort: Wisla (POL)
Wohnort: Wisla (POL)
Größe: 1,69m
Familienstand: Verheiratet mit Izabella, eine Tochter (Karolina)
Verein: KS Wisla Ustronianka
Fremdsprachen: Deutsch
Hobbies: Fußball, Auto, Musik
Beruf: Gelernter Dachdecker, Ingenieur-Lehrling
Skispringer seit: 1983
Nationales Debüt: 1994
Weltcup-Debüt: 1994 in Planica/SLO
Erste Weltcuppunkte: 1994 Innsbruck/AUT
Erster Podiumsplatz im Weltcup: 1996 Iron Mountain/USA
Persönliche Bestweite: 225m (Planica, 23.03.2003)
Ergebnisse Polnische Meisterschaft:
- 2007: 1. Platz Normalschanze (Szczyrk,17.02.2007), 1. Platz Großschanze und Normalschanze (Zakopane, 13./14.10.2007)
- 2008: 1. Platz Großschanze (Zakopane, 18.03.2008), 1. Platz Normalschanze (20.03.2008)
- 2009: 1. Platz Team Szczyrk HS 106 (26.03.2009), 1. Platz Einzel HS 94 (10.10.2009) und 1. Platz Einzel HS 134 (11.10.2009)
- 2010: 1. Platz Einzel in Szczyrk HS 106 (23.07.2010), 1. Platz Einzel in Wisla HS 134 (25.07.2010) und 2. Platz Team
Erfolge Vierschanzentournee:
- 2000/2001: 1. Platz
- 2002/2003: 3. Platz
Erfolge Weltmeisterschaften:
- 2001 Lahti/FIN: 1. Platz Normalschanze (Einzel) und 2. Platz Großschanze (Einzel)
- 2003 Val di Fiemme/ITA: 1. Großschanze (Einzel) und 1. Platz Normalschanze (Einzel)
- 2007 Sapporo/JPN: 1. Platz Normalschanze (Einzel)
Erfolge Olympische Spiele:
- 2002 Salt Lake City/USA: 3. Platz Normalschanze (Einzel) und 2. Platz Großschanze (Einzel)
- 2010 Vancouver/CAN: 2. Platz Einzel HS 106 m (13.02.2010) und 2. Platz Einzel HS 140 m (20.02.2010)
Adam Malysz begann mit dem Skispringen im Jahr 1983, also im zarten Alter von 5 Jahren, mit 15 Jahren startete er seine internationale Skisprung-Karriere.
Nach anfänglichen Erfolgen in den Jahren 1995 und 1996 war er ein eher durchschnittlicher Skispringer, bis er in der Saison 2000/2001 überraschend die Vierschanzentournee gewann. Ebenfalls im Jahr 2001 wurde er in Lahti (FIN) Weltmeister von der Normalschanze und stieg mit diesen Erfolgen in Polen zum Volkshelden auf. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Val di Fiemme (ITA) konnte er seinen Titel verteidigen und wurde zusätzlich auch Weltmeister auf der Großschanze. Im selben Jahr konnte er als erster Skispringer zum dritten mal in Folge den Gesamtweltcup gewinnen.
Die Saison 2004/2005 war von Höhen und Tiefen geprägt, mit vier Weltcupsiegen und fünf Podestplätzen hat er zwar eine durchaus positive Bilanz vorzuweisen, ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt, der nordischen Ski-WM in Oberstdorf (GER) erlitt er allerdings einen Form-Einbruch und konnte seine Titel aus dem Jahr 2003 beide nicht verteidigen (6. auf der Normalschanze und 11. auf der Großschanze).
Die Sommerplanung Janne Ahonens scheint Schule zu machen. Wie der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Jahres im Sommer 2004 scheint Adam Malysz aller Voraussicht nach größtenteils auf eine Teilnahme am FIS –Sommer Grand Prix 2005 zu verzichten.
Mit Ausnahme des Heimspringens in Zakopane (27.08.05) sind Starts des polnischen Überfliegers im Sommer 2005 ungewiss.
POTSDAM Adam Malysz redet nicht lange drumherum: "Jens Weißflog war immer mein Vorbild." Der Pole erinnert an seine ersten Hüpfer. Im Fernsehen hätten die Jungen in Wisla Weißflog, den Österreicher Ernst Vettori und den Finnen Matti Nykänen bewundert. "Dann ging's hinaus auf die kleine Schanze, ich war immer Weißflog."
Am Freitagabend landeten die beiden Könige der Lüfte bei "Sportler zum Anfassen" im Potsdamer Autohaus Ehrl und plauderten mit Eurosportreporter Dirk Thiele vor 400 begeisterten Fans, darunter Andrzej Byrt, der polnische Botschafter in Deutschland. Malysz ist wohl der populärste Pole und sammelt als Botschafter in eigener Sache bei seiner ersten Talkshow hierzulande dank guter Deutschkenntnisse weitere Bonuspunkte.
ABENDBLATT: Diplomatisch haben Sie sich selbst nicht als Favoriten genannt. Dennoch haben Sie doch ein Minimalziel, oder?
MALYSZ: Ich habe kein Minimalziel, man soll aufs Ganze gehen. In Kuusamo bin ich gut gesprungen. Und es wird immer besser sein, die beste Form kommt noch. Die Form weiß übrigens selbst, wann sie kommen soll.
...
ABENDBLATT: Was ist Ihre Lieblingsschanze in Deutschland?
MALYSZ: Schwer zu sagen, und zwar deswegen, weil alle Schanzen gut sind, wenn man sich in entsprechender Form befindet, gut drauf ist. Und wenn diese gute Form manchmal plötzlich weg ist, dann hilft dir auch deine Lieblingsschanze nicht mehr. Wenn es aber um Deutschland geht, da habe ich schon einen Favoriten - Klassik pur in Garmisch-Partenkirchen.
Adam Malysz, der gestern überraschend aus der Tournee ausgestiegen war, ist in seine Heimatstadt Wisla zurück gekehrt.
Anfang nächster Woche will der Mann aus Polen dann in Zakopane auf der Schanze trainieren.
Das Training will Malysz bereits mit neuen Skiern und neuen Schuhen bestreiten.
Vom Verlauf des Trainings wird dann auch die Teilnahme von Malysz bei der Skiflug-WM in Bad Mitterndorf (beginnt am am 13.1.) abhängen.
Adam Malysz: "I'm very happy to win here again after I had my first World Cup victory ever here ten years ago. It went almost perfect. In the first round the timing wasn't as good as it could have been but I had perfect conditions. The second jump was better."
"I did much better than the day before. Therefore I'm satisfied with this competition even when I didn't win after I was in the lead after the first round. I had some muscle pains after the fall the day before. In the final round I stood to much on the toes therefore the take-off wasn't so good and the jump was to short."
Adam Malysz: "Both of my jumps were good. Much better than these two in the training. They were disastrous. I don't know if I can win the tournament like in 2001, Gregor is actually really strong. I didn't specifically prepare the Four hill tournament. It was the same as for the other competitions. With our coach Hannu Lepistoe we worked well the whole season."
Nach seinem ersten Sieg der Saison in Oberstdorf am 27.01.07:
Zitat:
Adam Malysz (POL): "This was a very good competition for me. I jumped well the whole season but you need a little luck as well to win. Probably my jumps were not as perfect so far but I'm in a good shape. Already in Zakopane I felt good but unfortunately the weather was bad. The young jumpers were very stable the whole season. So I think we have to care about them. It becomes more and more difficult I have to work hard to keep the contact. I'm again very happy that so many Polish fans were here. This is an important support for me."