Spitzname: Mike Wang, Andi
Geburtsdatum: 18.02.1988
Geburtsort: Halle/Saale
Wohnort: Oberhof
Größe: 190cm
Verein: WSV Oberhof 05
Skispringer seit: 1994
Lieblingsfach: Zeichnen
Hobbies: Inline-Skaten, Skateboard-, Freestyle BMX- fahren
Erster Weltcupeinsatz: 29.12.2004 Oberstdorf/GER, 45. Platz
Erste Weltcuppunkte: 28.01.2007 Oberstdorf/GER, 28. Platz
Persönliche Bestweite: 185 m
Sonstige Erfolge:
- 2000: Deutscher Schülermeister
- 2001: 3. Platz in der Schülercup-Gesamtwertung, 3. Deutschlandpokal-Gesamtwertung
- 2003: Deutscher Vize-Jugendmeister, 3. Deutschlandpokal-Gesamtwertung
- 2005: Deutscher Jugendmeister Einzel und Team
- 2007: 2. Platz Deutsche Jugendmeisterschaft Junioren
- 2009: 1. Platz Deutsche Meisterschaften Einzel und 2. Platz Team
Ergebnisse Deutsche Meisterschaft:
- 2002 Winterberg: 2. Platz Team TSV
- 2006 Oberhof: 3. Platz Einzel und 3. Platz Team TSV I
- 2007 Winterberg. 3. Platz Einzel Junioren und Deutscher Meister Team
- 2010 Oberhof: 2. Platz Team (25.07.2010) HS 140
Erfolge Junioren-Weltmeisterschaft:
- 2008 Zakopane/POL: Juniorenweltmeister Einzel und Team
Erfolge Olympische Spiele:
- 2010 Vancouver/CAN: 2. Platz Team HS 140 m (22.02.2010)
Als Andreas sechs Jahre als war, hatte ihn sein Vater Enno für das Skispringen begeistert. Zunächst startete er für den SFV Rothenburg. Schnell hatte man das Talent erkannt und so erfolgte 1998 die Delegierung an das Sportgymnasium in Oberhof
Über ein Fernstudium studiert er derzeit „International Management“.
Etwas verspätet, aber es gibt ja hier den ein oder anderen Interessenten an Artikeln von Andreas
Zitat:
Freude auf zweiten Versuch (Beitrag vom 26.12.2005 / M.Pietsch/ Mitteldeutsche Zeitung)
Am Dienstag wird es ernst für Andreas Wank. Wenn sich die jungen deutschen Ski-Adler in Oberhof einfinden, um die letzte Etappe der Vorbereitung auf die 54. Vierschanzen-Tournee anzugehen, ist auch der aus Domnitz stammende und für den WSV Oberhof startende Andreas Wank dabei. "Wir trainieren nochmal kurz, dann geht's ab nach Oberstdorf", kann der 17-Jährige, der sowohl für das Auftaktspringen als auch Station zwei (Garmisch-Partenkirchen / Sonnabend) im deutschen Team steht, seine Vorfreude auf das Top-Ereignis nicht verbergen.
Mit Kombinierer Tom Beetz (SV Biberau), der sich gegenwärtig auf seinen B-Weltcupeinsatz nächste Woche vorbereitet, und Spezialspringer Andreas Wank (WSV Oberhof 05) – der Rekordhalter am Marktiegelbakken mit 108 m ist gesundheitlich etwas angeschlagen – fehlen leider zwei Thüringer Favoriten für Lauscha. Beide haben aber ohnehin schon ihren JWM-Startplatz sicher.
Andreas Wank (18, WSV Oberhof 05.): „Noch im vorigen Jahr und auch davor haben wir bei den Junioren-WM mit genau den Athleten mitgehalten, die jetzt bei Olympia waren; Morgenstern wurde sogar Olympiasieger. Ich werfe mir vor, dass ich bei 75 kg eben 3 kg zu schwer bin. Das kriege ich aber hin.“
Der Oberhofer Skispringer Andreas Wank hat am Freitag einen Test-Wettkampf des B-Kaders der deutschen Skispringer gewonnen. Nach nur einem Durchgang auf der Hans-Renner-Schanze im Kanzlersgrund zwischen Oberhof und Oberschönau behauptete sich der Oberhofer mit einem Sprung auf 128 Meter und der Note 125,1 vor seinem Vereins-Kollegen Stephan Hocke.
Der Team-Olympiasieger von Salt Lake City schaffte 126,5 m und die Note 119,5. Platz drei ging an den Ruhlaer Christian Bruder (125/119,5) vor Jörg Ritzerfeld (Oberhof/120,5/114,6).
Andreas Wank ist derzeit von Zufriedenheit weit entfernt. Und das, obwohl er zu jenen Skispringern zählt, die vor dem Auftakt der Vierschanzen-Tournee am Sonnabend in Oberstdorf die nationale Gruppe bilden und als so genannte B-Kader Hoffnung auf einen Startplatz beim Wettbewerb von der Schattenbergschanze haben dürfen. Wie im Vorjahr, als der damals 17-Jährige jüngster Tournee-Springer in Oberstdorf war.
Wohlgemerkt vor dem Mannschaftsbewerb sagte Andi folgendes:
Zitat:
Wank, 19-jähriger Schützling der Oberhofer Trainingsgruppe von Heinz Kuttin und Knut Klinzing, wagte nach dem Einzelspringen einen Rückblick und zugleich einen Ausblick auf das für heute angesetzte Teamspringen: „Es ist mein 5. Start bei einer Junioren-WM. Die erste Medaille war für mich eigentlich möglich. Doch wir Deutschen haben den ersten Durchgang komplett verschlafen. Der zweite war schon o. k. Das ist umso ärgerlicher, wenn man gesehen hat, wie viele WM- und weltcuperfahrene Springer abgestürzt sind. Nun hoffe ich auf das Mannschaftsspringen, um mir endlich meinen Medaillentraum zu erfüllen!“